England: 720 Menschen kommen in 10 Tagen zum Glauben

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In der englis­chen Stadt Read­ing – zwis­chen Lon­don und Oxford – sind in einem geistlichen Auf­bruch in den ver­gan­genen drei Wochen 1200 Men­schen Chris­ten gewor­den, und die Bewe­gung wächst weiter. Aus­gelöst wurde der Auf­bruch durch eine Mis­sionsver­anstal­tung mit einem US-Evangelisten.

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Der Evan­ge­list Tom­mie Zito aus Florida kam mit seinem Team nach Eng­land, um Men­schen für Evan­ge­li­sa­tion zu schulen und sie danach auf die Strassen zu schicken. Dabei erlebten sie eine grosse Offen­heit fürs Evan­gelium. Allein in den ersten zehn Tagen nah­men 720 Men­schen Jesus per­sön­lich an. Bis heute führe man Dutzende seel­sorg­er­liche Gespräche und erlebe weit­ere Bekehrun­gen, so die Ver­anstal­ter. Selbst Kinder führen andere zum Glauben.

«Kul­tur­rev­o­lu­tion»

Der Pas­tor der Gemeinde, Yinka Oyekan, und der Evan­ge­list Zito nen­nen diesen Auf­bruch «Die Wende». Am 20. Juni schrieb Oyekan: «Ich fange an zu glauben, dass ‘Die Wende’ Gottes Kul­tur­rev­o­lu­tion ist. Wenn wir diese Quelle weiter nutzen, wer­den wir erleben, dass über eine Mil­lion Men­schen auf den Strassen anfan­gen zu beten und viele von ihnen Chris­tus ihr Leben geben wer­den.» Man wolle diese Bewe­gung auf 1000 weit­ere Städte und Dör­fer in Gross­bri­tan­nien aus­dehnen. Der Pas­tor meint. «Das wird unsere moralis­chen Werte als Nation verän­dern und das geistliche Feuer in Tausende unserer Kirchen bringen.»

Als er den Evan­ge­lis­ten ein­ge­laden habe, habe er gedacht, dass im besten Fall 10 Per­so­nen zur Gemeinde hinzuge­fügt wür­den, und vielle­icht 50 Per­so­nen ihr Leben Jesus geben wür­den. «Ich real­isierte nicht, was kom­men würde. Plöt­zlich waren hun­derte Per­so­nen bereit, auf den Strassen Read­ings Chris­tus anzunehmen, auch Mus­lime und Hindus.»

Vor 15 Jahren in Traum angekündigt

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The Gate Church in Reading

Yinka Oyekan erzählt, dass er vor 15 Jahren einen prophetis­chen Traum über Erweck­ung gehabt habe. «Ich sah einen Fluss, der wie ein Wasser­fall vom Kirchen­dach auf die Strasse floss, und über diesem Fluss war ein Kreuz. Ich sah, wie Kinder von einem kleinen Hang runter voller Freude und Leichtigkeit in den Fluss ran­nten und wie ihre Schritte leichter wur­den, sobald sie das Wasser berührten. Ich sah, wie die Erwach­se­nen schliesslich auch nachka­men, aber ihre Schritte waren etwas schw­erer, da sie einen kleinen Hang hochlaufen mussten. So lange das Kreuz über ihnen stand, floss das Wasser, aber sobald jemand über dem Kreuz war, hörte es auf zu fliessen.»

2010 sei eine sicht­bare und fühlbare Man­i­fes­ta­tion der Her­rlichkeit Gottes in seinem Haus gefolgt, die sie beim Aben­dessen unter­brach. «Wir sahen sie wie eine Wolke und es fühlte sich an wie Licht­funken.» Gott habe ihm eine klare Botschaft ver­mit­telt, dass die Vater­liebe auf die Erde kom­men und über Städte und Dör­fer aus­geschüt­tet würde, aber nur, wenn die Gläu­bi­gen sich ver­sam­meln und seinen Namen anrufen wür­den. Leiter aus drei Städten (Liv­er­pool, Ply­mouth und Ely) fol­gten dem Ruf, aber die Tre­f­fen gin­gen nicht über die Leiter hin­aus, und nichts passierte. Doch diese Leiter trafen sich jeden Mittwochnach­mit­tag zum Gebet für eine geistliche Erneuerung – 19 Jahren lang.

«Über­all Engel gesehen»

Oyekan erzählt weiter, dass er vor Kurzem begann, über­all Engel zu sehen. «Das hätte mir zeigen sollen, dass etwas Beson­deres passieren würde.  Ich sehe sonst nie Engel, aber vor kurzem sah ich Engel vor allem in unserem Kirchenge­bäude, wo dieser Auf­bruch begann, aber auch in meinem Haus, und einer sprach hör­bar zu mir. Es war alles ziem­lich selt­sam. Aber jetzt ver­stehe ich, dass der Vater die Gegend mit seiner Armee über­flutete, und deshalb sah ich sie überall.»

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Yinka Oyekan

Wie im Traum führen die Kinder die Bewe­gung an. Ein 11-jähriger Junge habe 46 Men­schen zu Jesus geführt, und seine Söhne hät­ten je 11 und 13 Schul­fre­unde für Jesus begeis­tert. «Auf dem Schul­weg, auf dem Weg zur Tankstelle, in Bussen, in Schulen – über­all beten Men­schen und nehmen Chris­tus als ihren Erlöser an.» Den­noch nennt Oyekan die Bewe­gung keine «Erweck­ung», da bei einer Erweck­ung ganz Read­ing zu Jesus umkehren würde, aber er sei eine «expo­nen­tielle Explo­sion von dem, was wir nomaler­weise in der ‘nor­malen Mis­sion’ sehen. Es sei gle­ich wie sonst, aber 100 mal stärker. «Wenn die Pas­toren in der Stadt nachziehen und den Preis zahlen, geistlich und prak­tisch, kön­nte es zu einer richti­gen Erweck­ung kom­men.» Zito und Oyekan glauben, dass Read­ing die erste Stadt in Europa sein kön­nte, die von der Her­rlichkeit Gottes über­schüt­tet wird.

«Es kann über­all passieren!»

Oyekan schreibt zudem, er denke, so ein Auf­bruch sei über­all möglich, in jeder Stadt im Land oder in Europa. «Es ist keine Tech­nik, keine Pro­gramm, keine Gemeindewachstums-Plan, son­dern etwas Heiliges von Gott, die Befähi­gung von gewöhn­lichen Chris­ten, das Evan­gelium auf der Strasse zu verkündi­gen, und dort liegt die Kraft der Trans­for­ma­tion unserer Städte. Wenn wir uns demüti­gen, nicht ver­suchen, es zu kon­trol­lieren und ein­fach dem Heili­gen Geist erlauben zu fliessen, wer­den wir unglaubliche Dinge auf den Strassen in jeder Stadt in jeder Nation sehen.»

Auf Face­book schreibt er deshalb, dass er «Die Wende» auch nach Frankre­ich und Deutsch­land brin­gen wolle.

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Datum: 27.06.2016
Autor: Anja Janki
Quelle: Livenet / ukrevival.org / idea

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