Warum wir keine Weihnachten feiern

HJ Sommer 4

 Liebe city church

Wie wir ver­sprochen haben, möchten wir dir einige Infor­ma­tio­nen zum Wei­h­nachts­fest geben. In den let­zten Jahren haben wir immer wieder angetönt, dass das Wei­h­nachts­fest nicht das Fest ist, für das es von vie­len gehal­ten wird. Es ist uns klar, dass das Wei­h­nachts­fest für viele ein Fest mit einer schö­nen Tra­di­tion ist. Den­noch wis­sen die meis­ten Chris­ten, dass das Wei­h­nachts­fest so wenig mit der Geburt von Jesus zu tun hat, wie der Oster­hase mit seiner Aufer­ste­hung. Wenn Gott gewollt hätte, dass wir den Geburt­stag von Jesus Chris­tus feiern, so hätte er uns dazu auch den Auf­trag in seinem Wort gegeben. Der Vater lässt uns nicht in Unken­nt­nis welche Feste er einge­setzt hat und welche Tage ihm wichtig sind: Der Fes­tkalen­der Gottes steht als «ewige Ord­nung» fest, lies dazu 3. Mose 23. Die Feste des Herrn haben eine wichtige heils­geschichtliche Bedeu­tung und wur­den erst geän­dert als sich das Chris­ten­tum von seinen jüdis­chen Wurzeln trennte.

Das Wei­h­nachts­fest hat einen hei­d­nis­chen Hin­ter­grund, wie du aus den fol­gen­den Erläuterun­gen leicht erken­nen kannst. In Kolosser 2,16 sagt Paulus, dass die Feste des Herrn einen Vorschat­ten auf das Kom­mende sind, also eine heils­geschichtliche, prophetis­che Bedeu­tung haben. Den­noch sind wir von jedem Zwang befreit die Feste in einer geset­zlichen Art und Weise einzuhal­ten. Die Bedeu­tung der Feste bleibt jedoch als ewige Ord­nung beste­hen und sollte jedem Jünger Jesus bekannt sein. Einige sagen, wir feiern auch den 1. August und die Geburt­stage, obwohl nichts davon in der Bibel steht. Doch hier ist eben ger­ade die Frei­heit vom Gesetz, wir dür­fen uns an diesen Tra­di­tio­nen erfreuen, denn sie sind weit­ge­hend ohne Bedeu­tung (oder wir ken­nen die wahre Bedeu­tung nicht).

Das Prob­lem mit Wei­h­nachten liegt darin, dass wir uns im Namen Jesus Chris­tus in eine antichristliche Tra­di­tion ein­klinken. Manche hof­fen auf diese Weise, die Welt wenig­stens ein­mal im Jahr, an den Erlöser zu erin­nern. Doch wir soll­ten nicht an einem okkul­ten Fest, unter dem Vor­wand „christliche Kul­tur“ fes­thal­ten und so Wei­h­nachten zum «wichtig­sten christlichen Feiertag» portieren. Wenn wir an Wei­h­nachten fes­thal­ten, weil es eine schöne Tra­di­tion ist, ehren wir Gott in keiner Art und Weise. Genauso wurde das Fest zum wichtig­sten christlichen Fest: Der Kaiser kon­nte und wollte, den Hei­den die er zwangs­bekehrte, nicht ihr liebge­wonnenes hei­d­nis­ches Fest nehmen und nan­nte christlich was nichts mit Chris­tus zu tun hat.

Wie sollen wir «Wei­h­nachten» verbringen?

Nun stellt sich natür­lich die Frage, wie wir Wei­h­nachten ver­brin­gen bezw. Nicht-feiern. Hier ein paar Denkanstösse:

  • Lass dich von Gott führen, was deine Botschaft und dein eigenes Ver­hal­ten ist, wenn du an ein Wei­h­nachts­fest ein­ge­laden wirst. Gott wird dir die nötige Weisheit und das Feinge­fühl geben.
  • Es ist in jedem Fall eine gute Sache in den kalten Tagen in der Fam­i­lie und mit Fre­un­den zusammenzurücken.
  • Es spricht auch nichts dage­gen die dun­klen Tage durch Lichter etwas heller zu machen. Doch dafür müssen wir keinen Baum zum «CHRIST-Baum» ernennen.
  • Wir glauben, dass unser Zeug­nis auch darin liegt unsere Fam­i­lien, Fre­unde und Bekan­nte aufzuk­lären, dass Jesus nichts mit Wei­h­nachten zu tun hat. Hier öffnet sich eine grosse Türe um über das Evan­gelium, die Umkehr, die Wiederge­burt, die Taufe, die Erfül­lung mit dem Heili­gen Geist und dem Leben als Jünger Jesus zu sprechen.
  • Wir sind als Jünger Jesus gerufen die Feste des Herrn kennenzulernen.

Nun möchten wir euch in einen kurzen Überblick zur Herkunft und der Tra­di­tion von Wei­h­nachten mitnehmen:

Überblick zur Herkunft und der Tra­di­tion von Wei­h­nachten

Ein­führung des Wei­h­nachts­fests
Der Römis­che Kaiser Aure­lian hatte den 25. Dezem­ber im Jahr 274 n.Chr. als reich­sweiten Geburt­stag und somit als Fest­tag für Sol Invic­tus dem dama­li­gen Son­nen­gott fest­gelegt. Sol Invic­tus heisst Lateinisch: Sol = Sonnen-Gott, Invic­tus = unbe­sieg­bar. Das gle­iche Datum wurde auch als Geburt­stag des Iranis­chen Gottes Mithra, Sonne der Gerechtigkeit gefeiert. Dazu kam das Römis­che Fest der Sat­ur­na­lia (ein sehr unmoralis­ches Fest) vom 17 bis 24. Dezem­ber. Dies motivierte Bürger, ihre Heime mit grü­nen Zweigen und Lichtern zu deko­ri­eren und Geschenke den Kindern und Armen zu geben (The Demo­c­rat and Chron­i­cle, Rochester, New Zork, Dezem­ber 1984). Im Jahr 330 erk­lärte Kaiser Kon­stan­tin das Chris­ten­tum zur römis­chen Staat­sre­li­gion und funk­tion­ierte den alten Son­nen­gott Sol Invic­tus und andere Göt­ter in den neuen Chris­ten­gott um. Das Win­ter­son­nen­wen­de­fest (Rück­kehr der Sonne zur Ehre Sat­urns, dem Gott der Saat) wurde umfunk­tion­iert zur Feier des Sohnes des Lichts Jesus. Während dem fün­ften Jahrhun­dert, wurde befohlen, dass Wei­h­nachten im ganzen Reich als offizielle Fes­tlichkeit zur Ehre “Christi” gefeiert wer­den soll (Ency­clo­pe­dia Amer­i­cana 1956).

Die Anbe­tung der Sonne und ihrer Göt­ter (Vater all dieser baby­lonis­chen Göt­ter war Nim­rod, Baal) wurde durch die Anbe­tung des Sohnes ersetzt. So war Wei­h­nachten geboren. Eine Bibel­stelle aus dem alten Tes­ta­ment ist sehr tre­f­fend: „So fürchteten sie den Herrn, dien­ten aber auch den Göt­tern nach dem Brauch der Völker, von denen man sie herge­bracht hatte.“ 2. Kön. 17, 33 Der Ursprung des Wei­h­nachts­baumes  Astarte oder auch Aschera war eine Frucht­barkeits­göt­tin und wurde sym­bol­isch als Baum/Pfahl verehrt 5. Mose 16, 21. Durch das Schmücken dieses Baums zur Win­ter­son­nen­wende ehrte man im Mithras Kult den Son­nen­gott Baal (Nim­rod) als männliches Gegenüber zur weib­lichen Astarte (Semi­ramis). Bei den Ägyptern war es eine Palme, bei den Druiden eine Eiche und bei den Römern war es eine Tanne. Diese wurde in Deutsch­land und dann in ganz Europa übernommen.

Tan­nen­zweige
Sie wur­den ins Haus gehängt, um bösen Geis­tern das Ein­drin­gen zu erschw­eren, gle­ichzeitig gab das Grün Hoff­nung auf die Wiederkehr des Frühlings.

Stech­pal­men­zweige
Sie wur­den für die Elfen der Wälder aufge­hängt als Schutz gegen „harsches“ Winterwetter.

Wei­h­nacht­skugeln
Die per­fekte, runde Form der Kugel steht für Göt­tlichkeit und Vol­lkom­men­heit. Die per­fekte Form hat keinen Anfang und kein Ende und steht daher auch für die Unendlichkeit der Götter.

Strohsterne
Sym­bol­isch für den Stern von Beth­le­hem im Christlichen. Sym­bol­isch für die Son­nen­räder im Schamanischen.

Stern
Der Stern auf der Spitze des Baumes ist ein Son­nen­sym­bol zur Ehre des Sonnengottes.

Tan­nen­zapfen
Sym­bol der Fruchtbarkeit

Fliegen­pilze
Zum Beispiel auf Adventskränzen. Es kommt von einem Schaman­is­chen Brauch, und wird auch gebraucht für schaman­is­che — visionäre Reisen/Flüge. Die Fliegen­pilze sind heilig und wer­den mit der rotweis­sen Farbe in vielem sym­bol­isch gekennze­ich­net (z.B. Wei­h­nachts­mann, der auch fliegend kommt).

Mis­telzweig
Ist ein Glücks­bringer, der Gesund­heit, Frucht­barkeit, Mut und Glück bringt.

Santa Claus
Wird von „St. Niko­laus“ abgeleitet. Im Jahr 1809 hat Wash­ing­ton Irv­ing (Amerikanis­cher Schrift­steller 1783 –1859) den Ehrwürdi­gen Bischof St. Niko­laus in den neuen „heit­eren“ Santa Claus – Old Nick in seinem Buch Knicker­bocker His­tory of New York umge­wan­delt (Die meis­ten anderen Wei­h­nacht­stra­di­tio­nen Amerikas sind noch von jün­gerem Datum, als diese). “Old Nick” wird seit langem als Beze­ich­nung für den Teufel anerkannt.

Der Wei­h­nachts­mann steht immer mehr im Zen­trum, und die Kinder wer­den angel­o­gen im Bezug auf seine Echtheit. Das Jesus Kind wird als Kindlein „geehrt“ und die Kinder verbinden es nicht mit dem Sohn Gottes. Durch diese Ver­mis­chung wird dem Kind ver­mit­telt, dass das Ganze eine Märchengeschichte und nicht Ernst zu nehmen ist.

Weit­er­führen­des zu den Wurzeln des Wei­h­nachts­fests und den Fes­ten des HERRN:

Das Studium über die Fes­tord­nun­gen Gottes und auch über den Ursprung von Wei­h­nachten braucht Zeit und Musse. Wir haben dir zwei Links mit einer geschichtlichen Über­sicht bere­it­gestellt. Betra­chte dies als Infor­ma­tion und stelle deine eige­nen Nach­forschun­gen an, wenn dich das Thema interessiert:

Buch: Eddie Chum­ney — Die sieben Feste des Mes­sias https://www.scm-shop.de/die-sieben-feste-des-messias.html

Video: Das Fest der okkul­ten Son­nengöt­ter – MCM (15min)

Video: Von Baby­lon nach Rom ► Wahrheit oder Tra­di­tion  - MCM (60min)

2 Kommentare

  1. Peter Mauersberger

    Fr 02nd Dez 2016 at 23:12

    Hallo Han­sjörg! Ich habe jeman­den aus eurer Kirche ken­nen­gel­ernt und so habe ich nun ein­mal auf eurer Site gesurft und siehe da, ich finde diesen Artikel zum Wei­h­nachts­fest. Ich kann nur sagen Her­zliche Grat­u­la­tion. Klare Aus­sagen und klare Mes­sage. Meine Frau und ich haben viel studiert zu allem was aus Baby­lon kam inkl. Nim­rod, Semi­ramis, Göt­ter, Sym­bole etc., Hei­den­feste, Kirchengeschichte, was bis heute übrig blieb, Katholizis­mus, Sym­bol­is­mus heute (lei­der ganz dom­i­nant in allen pop­ulären Bere­ichen, ohne Hem­mungen) etc. über die Jesuiten, Illu­mi­nati, Freema­sons etc. etc. Da ist es ermuti­gend und toll zu sehen, dass auf eurer Seite so offen zu diesem eher schwieri­gen Aspekt geschrieben wird. Wir gehen seit 10 Monaten in eine int. Church, abso­lut toll, bibel­treue Mes­sage etc., aber Wei­h­nachten wird was ich bis jetzt sehe schon gefeiert. Ich hatte eh vor, das mal mit dem Pas­tor, nun ein enger Fre­und, aufzunehmen. Also, danke. Dir und Fam­i­lie und der Kirche eine schöne Win­terzeit mit angenehmen Ruheta­gen, hoffe ich. Gottes Segen, in Him, Peter

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  2. Hansjörg Stadelmann

    So 04th Dez 2016 at 19:13

    Vie­len Dank Peter für deine ermuti­gen­den Worte, allen Segen & eine schöne Win­terzeit ;)

    Glory! HJ

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