Die Waffenrüstung

mirjam

Mit der Waf­fen­rüs­tung hat Gott uns mit allem aus­gerüstet das wir brauchen, um in dieser Welt beste­hen zu kön­nen. In Eph­eser 1,3 steht: „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Chris­tus, der uns geseg­net hat mit jedem geistlichen Segen in den himm­lis­chen Regio­nen in Chris­tus.“  Durch Jesus haben wir Zugang zu diesen Seg­nun­gen, die bereit sind für uns. Die Waf­fen­rüs­tung dient uns als Schutz vor Angrif­fen. Gle­ichzeitig haben wir in der Waf­fen­rüs­tung auch eine Anleitung, wie wir mit dem Wort Gottes als Schw­ert umge­hen sollen und dass wir im Gebet wach­sam sein müssen.

Paulus gibt uns im Eph­eser 6,11–12 die Anweisung: „Zieht die ganze Waf­fen­rüs­tung Gottes an, damit ihr stand­hal­ten könnt gegenüber den listi­gen Kun­st­grif­fen des Teufels; denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, son­dern gegen die Herrschaften, gegen die Gewal­ten, gegen die Welt­be­herrscher der Fin­ster­nis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himm­lis­chen Regionen.“

Paulus war sich bewusst, dass wir nicht gegen Men­schen kämpfen. Der Teufel kennt uns ganz genau und weiss, wo unsere Schwach­stellen sind und ver­sucht uns immer dort anzu­greifen, wo wir am meis­ten zu kämpfen haben. Ger­ade let­zte Woche habe ich eine Sit­u­a­tion erlebt, in der ich so einen Angriff hatte. Ich hatte ein sehr schwieriges Gespräch mit einer Per­son. Diese Per­son, die mir sehr wichtig ist, war mir gegenüber neg­a­tiv eingestellt, war manip­ulierend und wütend. Noch vor meiner Taufe hätte ich all die neg­a­tiven Worte dieser Per­son sehr per­sön­lich genom­men und wäre tage­lang depres­siv gewe­sen. Ich hätte es nicht ertra­gen, dass jemand mich so belei­digt. Doch ich hielt den Schild des Glaubens hoch, der diese feuri­gen Pfeile abge­fan­gen hat. Obwohl die Sit­u­a­tion anges­pannt war wusste ich, dass diese Attacke nicht gegen mich gerichtet, son­dern dass es ein geistlicher Angriff war.
Ich kon­nte dieser Per­son in Gedanken vergeben und spürte, wie Frei­heit in meine Gedanken kam. Meine inneren Augen wur­den geöffnet und ich sah, wie gefan­gen die Per­son war. Ich begann zu beten, damit auch diese Per­son in diese Frei­heit, die wir in Jesus haben, hinein kommt.

Im Kampf ist Jesus unsere Stärke und steht uns mit seiner Gnade zur Seite. In Hebräer 4,16 heisst es: „Darum lasst uns freimütig hinzutreten zu dem Thron der Gnade, auf dass wir Barmherzigkeit emp­fan­gen und Gnade finden und so Hilfe erfahren zur rechten Zeit.“  Lasst uns nun die Waf­fen­rüs­tung ein­set­zen im All­tag und im Gebet ein­ste­hen für die Leute in unserem Umfeld.

Liebe Grüsse, Mir­jam Wildberger

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