Bei Gott gibt es keinen Zufall

Kathi Gambarogno 011

«Wir wis­sen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.» Römer 8.28

Sicher kennt jeder diesen Vers und meis­tens trösten wir uns damit in Sit­u­a­tio­nen, welche wir nicht ver­ste­hen. So auch bei mir, als ich am Fre­itag vor Pfin­g­sten mit Gino (Hund) im Kof­fer­raum in einer Autoschlange — mehr ste­hend als fahrend bei Thayn­gen– die let­zten 50 m unter die Räder nahm, um die Grenze nach Deutsch­land zu passieren.

Plöt­zlich ein Knall und ein Schlag ins Genick. Ein Auf­fahrun­fall! Gino ist ok — obwohl hin­ten von der Heck­türe über die Stoßs­tange alles einge­drückt ist. Nach dem Polizeiein­satz kon­nte ich aber doch noch weit­er­fahren, der Anhängerkup­plung sei Dank. Das Auto des Unfal­lverur­sach­ers, musste lei­der infolge Totalschaden, abgeschleppt wer­den. Am Fol­ge­tag nach dem Arztbe­such, machte ich einen län­geren Gebetss­pazier­gang mit Gino und liess alles nochmals Revue passieren. Ich dankte Jesus für seinen Schutz und die Bewahrung. Dabei kam mir Röm. 8.28 immer wieder in den Sinn – ja ich liebe Gott und deshalb kann ich den Vers in Anspruch nehmen, auch wenn ich den Vor­fall nicht einord­nen kann. Blech­schaden ist reparier­bar – wenn auch ärg­er­lich bei einem Neuwagen.

Anschliessend rief mich der Unfal­lverur­sacher an und wir hat­ten ein län­geres, tief­gründi­gesTele­fonge­spräch, bei welchem sich her­ausstelle, dass er Christ ist. Für den Son­ntag lud ich ihn in die cel­e­bra­tion zu Susanne Wespis Lebens­geschichte ein. Er und sein Sohn kamen am Son­ntag. Gott hat durch die Botschaft und Gespräche ihre Herzen berührt.

Ich danke Gott, dass er sich in dieser Sit­u­a­tio­nen offen­bart hat, dies hilft mir den Glaubens­muskel zu stärken. Jesus zu ver­trauen auch bei Gegeben­heiten, die noch ver­bor­gen sind und eventuell zu unserer Lebzeit auch ver­bor­gen bleiben wer­den.
«Jetzt sehen wir im Spiegel nur dun­kle Umrisse, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt ist mein Erken­nen Stück­w­erk, dann aber werde ich erken­nen, gle­ich­wie ich erkannt bin.» 1. Korinther 13.12

Her­zlichst Kathi Meier

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