Eine ganz persönliche Liebeserklärung

mirjam

Schon oft haben wir darüber gere­det, wie wichtig die per­sön­liche Zeit mit Gott ist. Die tägliche Zeit mit dem König ist die Grund­lage für die Nach­folge von Jesus Chris­tus. Indem wir Gottes Wort studieren, ent­decken wir immer wieder neue Schätze. Wir erhal­ten immer mehr Offen­barung darüber, wer Gott ist und wie er sich das Leben für seine Kinder vorgestellt hat. Wenn wir Zeit im Gebet ver­brin­gen, kön­nen wir mit Danken und Bit­ten vor Ihn kom­men und Ihm unser ganzes Herz auss­chüt­ten. Alles, was uns ger­ade beschäftigt, kön­nen wir Ihm mit­teilen und er spricht zu uns. Diese Zeiten am Vater­herz Gottes sind über­lebenswichtig für alle, die Ihm nachfolgen.

Darüber hin­aus sucht Gott Men­schen, die Ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten (aus Johannes 4,23). Doch was bedeutet es, Gott anzu­beten? Gott anbeten heisst, Ihn zu loben. Es ist ver­gle­ich­bar mit einer Liebe­serk­lärung, die wir Ihm geben. Es ist etwas sehr Per­sön­liches, in dem unser Geist mit dem Geist Gottes in Verbindung tritt.

Ich kann mich noch gut erin­nern, als ich dies das erste Mal ganz per­sön­lich erlebt habe. Ich war noch sehr jung und habe an einer Gebet­szeit teilgenom­men. Während wir im Gebet waren, nahm jemand die Gitarre und set­zte sich in einer Ecke auf den Boden. Dort hat die Per­son auf ein­fache Art und Weise gesun­gen und Gott ange­betet. In diesem Augen­blick war Gottes Gegen­wart so stark spür­bar, dass ich nur noch dachte „Wow! Wenn DAS Anbe­tung ist, dann möchte ich das auch tun“.  Dieser kurze Moment hat sehr viel in mir aus­gelöst. Von da an ver­stand ich, dass es in der Anbe­tung nicht darum geht, dass ich mich gut fühle. Son­dern es geht darum, Gott zu loben. Gott freut sich darüber, wenn wir Ihm sagen wie sehr wir Ihn lieben. Es ist unsere Entschei­dung, um Gott anzu­beten und es geht dabei nicht darum, wie es uns im Moment geht. Denn Gott ist gut und ver­di­ent unser Lob. Er hat uns bere­its alles gegeben. Ist dies nicht Grund genug, Ihn anzubeten?

In der let­zten Predigt haben wir gel­ernt, dass es ver­schiedene hebräis­che Worte für „Anbe­tung“ gibt. Jedes dieser Worte drückt etwas anderes aus. Es ist wichtig, dass wir Gott fra­gen, in welcher Form wir Ihn anbeten sollen. Ist es dran, laut zu rufen? Möchte Gott, dass du für Ihn tanzt? Oder ist es an der Zeit, auf die Knie zu gehen, ein­fach still zu sein vor Ihm? Vielle­icht wün­scht sich Gott, dass du einen Psalm laut liest. Wenn du die Predigt noch nicht gehört hast, ermutige ich dich, sie dir anzuhören.

Denn die Anbe­tung ist sehr lebendig. Wenn jeder das umsetzt, was Gott ihm aufs Herz gibt, entsteht ein riesen Blu­men­strauss. Und die schön­sten Blu­men­sträusse leben von der Vielfalt. Ich ermutige dich, das Vater­herz Gottes ganz neu zu suchen und von Ihm zu hören, wie du dein Lob an Ihn aus­drücken sollst. Wage Neues und halte deine Liebe für Gott nicht zurück. Sei reich geseg­net mit tiefen Zeiten in Seiner Gegenwart.

Lieber Gruss, Mir­jam Jäger

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